Viele Arbeits- und Lebensräume sowie private und öffentliche Transportsysteme sind mit Klimaanlagen, Lüftungsanlagen oder Luftreinigungsgeräten ausgestattet. Gerade für Allergiker oder Patienten in Gesundheitseinrichtungen muss sichergestellt werden, dass Partikel, pathogene Keime und Allergene zurückgehalten und eliminiert werden.

Sicherheit und Lebensqualität durch getestete Filtersysteme

Um dauerhaft Biogefährdungen in Innenräumen zu reduzieren, haben Expertinnen und Experten des OFI neue Testmethoden zur Prüfung von (nicht) biologischen Partikelbelastungen entwickelt. Mit der Evaluation von Filtersystemen in Klimaanlagen, Lüftungsanlagen oder Luftreinigungsgeräten trägt das OFI zu einer nachhaltigen Verbesserung von Sicherheit und Lebensqualität bei. Das OFI evaluiert Filtersysteme, nach Wunsch auch mit Zertifikat (ZG 210) – für garantierte Sicherheit in der Herstellung, im Betrieb und beim Anwender.

Unsere Leistungen

  • Ermittlung der Abscheideleistung von Filtermedien in Bezug auf luftgängige Allergene und Keime (Schimmelpilze, Bakterien, Pollen, Proteine) mithilfe von immunologischen (ELISA) und mikrobiologischen Methoden

  • Ermittlung der Denaturierung von Allergenen durch direkte Einwirkung von Filtersystemen mithilfe von immunologischen Methoden

  • Identifikation von Biomarkern mithilfe von sensitiven in-vitro Assays (Expression von Zellproteinen), Analyse bzw. Auswertung der Daten mithilfe von massenspektrometrischen und bioinformatischen Methoden

  • Quantifizierung und Identifizierung von Partikeln mithilfe von Partikelcounter (2-50 μm) und REM-EDX (≥0,5 μm)

  • Untersuchung der antimikrobiellen Wirksamkeit bzw. Widerstandsfähigkeit gegen Mikroorganismen
    • ÖNORM EN ISO 846 Bestimmung der Einwirkung von Mikroorgansimen auf Kunststoffe
    • ÖNORM EN ISO 20743 Textilien – Bestimmung der antibakteriellen Wirksamkeit von textilen Produkten
    • Japanische Standards JIS Z 2801 Antimicrobial products – test for antimicrobial activity and efficacy
    • ISO 22196 Measurement of antibacterial activity on plastic and other non-porous surfaces

  • Hautverträglichkeit: Beurteilung der Biokompatibilität (Zytotoxizität, Irritation und Sensibilisierung) nach ISO 10993 und OECD Guidelines

  • Risikobeurteilung beim Einsatz von Fasern/Glasfasern mithilfe von in-vivo und in-vitro Modellen

 

OFI-Zertifikate für Luftfilter

Luftfilter mit einem OFI Zertifikat garantieren den wirksamen Schutz vor feinen Partikeln wie Pollen und Allergenen. Zum Nachweis dieser ausgezeichneten Qualität werden Luftfilter, neben der Erfüllung von standardisierten Normtests, mit zusätzlichen wissenschaftlichen Analysen von hochqualifizierten Expertinnen und Experten auf Herz und Nieren geprüft.

 

Forschung zu Filtermedien und partikulären Verunreinigungen der Luft

Gemeinsam mit seinen Kunden forscht das OFI an neuen funktionellen Filtermedien zur Minimierung der partikulären Verunreinigungen in der Luft.

Mit dem Ziel biologische Gefahrenstoffen in Innenräumen zu reduzieren, wird am OFI im Rahmen der FFG Projekte Airclean (2014-2017) sowie Aeropore (2017-2021) eine Simulationsanlage zur Testung von Filtermedien entwickelt und der Einfluss von partikulären Verunreinigungen für die Gesundheit des Menschen untersucht. Durch die Identifikation von Biomarkern mithilfe von sensitiven in-vitro Assays (Expression von Zellproteinen) sowie Analyse bzw. Auswertung der Daten mithilfe von massenspektrometrischen und bioinformatischen Methoden, kann ein tieferes Verständnis für den Zusammenhang von Partikeln und Erkrankungen der Atemwege in Erfahrung gebracht werden.

 

OFI Sky Scraper Klebeschulungen 2019

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