Vom Büro, von daheim oder von unterwegs haben die Teilnehmenden den Vorträgen der Klebefachtagung 2020 gelauscht.

Gewünscht hätten wir uns, dass die 14. Internationale Klebefachtagung wie gewohnt bei uns am OFI stattfinden kann. Aber schon über die letzten Monate hat sich mit der Ausbreitung des Coronavirus abgezeichnet, dass eine Durchführung der Veranstaltung wie bisher schwierig wird. Das Branchenevent zu verschieben, oder gar ausfallen zu lassen, war keine Option. 

Also wurde das Programm adaptiert und aus der Klebefachtagung 2020 ein Online-Event. Denn den Wunsch nach Austausch über Neuigkeiten aus der Welt des Klebens gibt es auch in Coronazeiten.

Unser Klebeexperte Martin Tonnhofer freut sich das ganze Jahr auf diesen Tag im Herbst, wenn er in bekannte und unbekannte Gesichter blicken und die Klebefachtagung eröffnen darf. Viel Herzblut steckt in der Organisation des Branchenevents, der Zusammenstellung des Programms und der Auswahl der Vorträge. Daran hat sich auch 2020 nichts geändert – Coronapandemie hin oder her.

Pünktlich um 9.00 Uhr haben sich am Donnerstag, 19. November 2020, die Teilnehmenden der 14. Internationalen Klebefachtagung vor ihren Bildschirmen eingefunden. OFI-Klebeexperte Martin Tonnhofer begrüßt alle herzlich, klärt über das Setting auf und animiert die Teilnehmenden die Chatfunktion während den Vorträgen für Fragen zu nutzen. Der erste Vortrag beginnt: Tobias Wilbert (Volkswagen AG), direkt zugeschalten aus Deutschland, gewährt Einblick in Implementierung und Umsetzung der DIN 2304 in der Automobilindustrie. Martin Rosner (voestalpine Stahl) schließt mit Ausführungen zur klebtechnischen Qualifizierung von Stahlfeinblechen für den Automobilbau an.

Nach einer kurzen Pause berichtet Peter Kraushofer (Bostik GmbH) über neue Cyanacrylat-Klebstoffe als Innovation im Bereich der Konstruktionsklebstoffe. Neues gibt es auch über Dosierkonzepte im manuellen Klebprozess zu erfahren. Heinz Kurosch zeigt in seinem Vortrag auf, wie Verklebungen an Großfahrzeugen mit 1K-PU-Klebstoffen plus Booster funktionieren.

Nach so viel Input geht es in die Mittagspause um Energie für den Nachmittag zu sammeln. Dieser startet mit Günter Bittner (Kisling Deutschland GmbH) und seinen Ausführungen zu Strukturklebstoffen. Ihm folgt Thomas Berl (Henkel), der in seinem Vortrag auf die Vor- und Nachteile verschiedener Dosierprinzipien eingeht. Anhand praktischer Beispiele zeigt er worauf es beim präzisen Dosieren von Klebstoffen ankommt. Abschließend gewährt Yuliya Voronko (OFI) Einblick in ihren Aufgabenbereich: Sie beschäftigt sich mit innovativen Reparaturlösungen, die die Lebenszeit von Produkten deutlich erhöhen. Dabei steht die Entwicklung maßgeschneiderter Klebstoff- und Beschichtungslösungen an der Tagesordnung.

Unser Fazit:  Das zahlreiche Interesse bestätigt uns darin, dass es keine Option ist auf den Austausch zu verzichten. Neue Tools und digitale Fertigkeiten ermöglichen es, dass Wissenstransfer auch bei einer Online-Tagung gut funktioniert. Der persönliche Kontakt fehlt uns aber. Deshalb freuen wir uns schon jetzt auf diesen Tag im Herbst 2021, wenn Martin Tonnhofer die 15. Klebefachtagung  eröffnet und wir wieder live im Publikum sitzen.

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