Unter dem Leitthema „Sanieren im Bestand: Nachhaltig. Effizient. Werterhaltend.“ brachten die Wiener Sanierungstage am 7. und 8. Mai Expert:innen aus Bauwesen, Forschung, Planung und Industrie im Haus der Ingenieure in Wien zusammen. Die traditionsreiche Fachveranstaltung war auch heuer wieder Plattform für Wissenstransfer und interdisziplinären Austausch rund um Bestandssanierung und ressourcenschonende Nachverdichtung.
Zum Auftakt begrüßten OFI Präsident Hubert Culik, Vizepräsident Sven Rabe und OFI Geschäftsführer Michael Balak die Teilnehmer:innen. Die folgenden Fachvorträge spannten einen breiten thematischen Bogen rund um die aktuellen Herausforderungen der Bau- und Immobilienwirtschaft – von nachhaltigen Sanierungsstrategien und EU-Taxonomie über Kreislaufwirtschaft und Materialfragen bis hin zu klimawandelbedingten Anforderungen an Gebäude. Diskutiert wurden unter anderem ökologische und ökonomische Aspekte der Bestandssanierung, innovative Lösungen für Alt- und Denkmalbauten sowie der Einsatz von Werkstoffen wie PVC und Beton im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit und Circular Economy.
Besondere Einblicke in Remastering- und Re-Use-Projekte boten Vorträge zu prominenten Wiener Bauwerken: Präsentiert wurden der Planungsprozess für den Umbau des Kunsthistorischen Museums im laufenden Betrieb, sowie Forschungs- und Sanierungsmaßnahmen an historischen Ziegeldachflächen – am Beispiel der Wiener Hofburg. Ergänzt wurde das Programm durch eine exklusive Architektur-Führung durch das Parlament für interessierte Teilnehmer:innen.
Auch die 34. Ausgabe der Wiener Sanierungstage hat wieder gezeigt, dass der Themenkomplex Bestandssanierung und ressourcenschonende Nachverdichtung nicht an Relevanz verloren – ganz im Gegenteil!
Veranstalter Michael Balak: „Die Sanierung bestehender Gebäude ist ein zentraler Hebel zur Erreichung unserer Klimaziele. Umso wichtiger ist es, Wissen zu bündeln, innovative Ansätze zu diskutieren und gemeinsam an zukunftsfähigen Lösungen zu arbeiten.“
Hier einige Impressionen. Fotocredit: OFI
Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung.