Das Projekt setzt bei der Abfallhierarchie an, in der die Abfallvermeidung oberste Priorität hat. Ziel ist es, die ambitionierten Reduktionsziele der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation) zu erfüllen. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz zur Reduktion von Lebensmittelverpackungsabfällen verfolgt, ohne negative Rebound-Effekte (wie unnötiger Lebensmittelabfall oder negative Umweltauswirkungen) zu verursachen. Dazu werden Verpackungen sowohl quantitativ als auch qualitativ optimiert.
Quantitative Optimierung: Produktanforderungen und technische Möglichkeiten werden geprüft, um Verpackungsmaterial realistisch zu minimieren ohne zusätzlichen Lebensmittelabfall zu erzeugen. Zudem werden bei Standtuben für Saucen die Möglichkeiten einer verbesserten Restentleerbarkeit untersucht.
Qualitative Optimierung: Recyclingfähige Verpackungen werden umgestellt und Störstoffe reduziert. Insgesamt sollen Materialeinsparungen mit verbesserter Recyclingfähigkeit kombiniert werden, um auch die Ökobilanz der neuen Verpackungen deutlich zu verbessern.
Förderung durch die Abfallvermeidungs-Förderung der SVS für Verpackungen
Projektpartner: Obersteirische Molkerei, Kotanyi GmbH, PETman GmbH, SENNA Nahrungsmittel GmbH&Co KG, Sonnberg Biofleisch GmbH
Forschungspartner: OFI