Der Staatspreis Smart Packaging wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus gemeinsam mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft vergeben. Ziel des Staatspreises ist es, der wachsenden Bedeutung ganzheitlicher, umfassender Lösungen im Verpackungsbereich gerecht zu werden und vorbildliche, integrierte Verpackungsentwicklungen auszuzeichnen, die neben den funktionalen Anforderungen auch Nachhaltigkeitsaspekte einbeziehen. Weiters sollen die zahlreichen Funktionalitäten einer Verpackung der Öffentlichkeit näher gebracht und das Image und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Verpackungsindustrie gestärkt werden.
Teilnahmeberechtigt sind Erzeuger, Verwender und Gestalter von Packmitteln, Packhilfsmitteln, Packstoffen, Verpackungen als Verkaufshilfe, Displays, Verpackungssystemen und verpackungsverwandten Erzeugnissen. Dabei werden auch Einreichungen zugelassen, die im weiteren Sinn unter den Begriff Verpackung fallen, sofern sie – unabhängig von ihrem Verwendungszweck – aus Materialien gefertigt sind, die üblicherweise für Verpackungen verwendet werden.
Die Verleihung erfolgt alle zwei Jahre in den Kategorien „B2B“, „B2C“ und „Verpackung der Zukunft“. Daneben werden zwei Sonderpreise vergeben: Mit den Sonderpreis „Branding“ werden innovative Lösungen bei Markenführung, Veredelung, Gestaltung und Ausstattung von Verpackungen, insbesondere am Point of Sale prämiert. Mit dem Sonderpreis „Innovation“ werden Entwürfe, Modelle, Prototypen, Konzepte oder Studienarbeiten zu noch nicht verwirklichten, aber wirtschaftlich umwelt- und gesellschaftspolitisch erfolgsversprechenden Produkten und Gestaltungskonzepten ausgezeichnet.
Der Staatspreis Smart Packaging 2026 wird am 1. Oktober 2026 um 18 Uhr im Rahmen des Österreichischen Verpackungstages an der Hochschule Campus Wien (HCW) verliehen.

